Schon lange nicht mehr nur ein Trend: veganes Leder

Immer mehr Menschen achten beim Kauf von Taschen, Portemonnaies und auch Kleidung nicht mehr nur auf das Design oder den Preis, sondern auch darauf, woraus ihre Lieblingstücke bestehen. Veganes Leder ist dabei längst kein Nischenthema mehr, sondern fester Bestandteil moderner Taschen und Accessoires. Aber was genau verbirgt sich hinter dem Begriff, und lohnt sich der Kauf wirklich?

Veganes Leder ist ein Sammelbegriff für alle Materialien, die optisch und haptisch an klassisches Tierleder erinnern, dabei aber komplett ohne tierische Bestandteile auskommen. Am weitesten verbreitet ist Polyurethan-Leder, auch PU-Leder genannt: Bestehend aus einem Stoffgewebe, welches mit einer Kunststoffbeschichtung auf einem Textilträger sich in Optik und Griff sehr nah an echtem Leder orientiert.

Doch was sind die Vor- und Nachteile von PU-Leder? Wir zeigen dir alle Pflege bis zur Haltbarkeit.

Vorteile:

Der offensichtlichste und auch wichtigste Vorteil ist, dass für veganes Leder kein Tier sterben muss. Wer aus ethischen Gründen auf tierische Materialien verzichten möchte, findet in Taschen und Portemonnaies aus PU-Leder eine vollwertige Alternative zu klassischem Leder.

Preis-/Leistungsverhältnis: Des Weiteren ist veganes Leder in der Herstellung oft kostengünstiger als hochwertiges Echtleder. Das macht es möglich, auch bei kleineren Budgets mehrere Taschen oder Portemonnaies passend zu jedem Outfit zu besitzen.

Wasserabweisend: Gerade bei Portemonnaies, die täglich in Hosentaschen oder offenen Handtaschenfächern stecken, ist das ein echter Alltagsvorteil: PU-Leder ist von Natur aus wasserabweisender als unbehandeltes Echtleder und verzeiht auch mal einen Regenschauer.

Gewicht: Taschen aus PU-Leder sind oft etwas leichter als vergleichbare Modelle aus Echtleder – ein Pluspunkt, wenn die Tasche ohnehin schon mit Portemonnaie, Schlüsseln und Handy gut gefüllt ist.

Pflege: PU-Leder ist hier deutlich unkomplizierter in der Pflege als echtes Leder: Ein feuchtes Tuch reicht meist aus, spezielle Lederpflegemittel oder Imprägnierungen sind nicht notwendig.

 

Neben den Vorteilen gibt es auch bei veganem Leder Nachteile:

Lebensdauer: Echtes Leder kann bei guter Pflege Jahrzehnte halten und wird mit der Zeit sogar schöner. Bei PU-Leder hingegen neigen Taschen und Portemonnaies vor allem bei täglicher Nutzung dazu, je nach Qualität, nach einigen Jahren an Ecken und Kanten Risse oder Abplatzungen zu zeigen.

Umwelt: Und auch wenn veganes Leder tierleidfrei ist, handelt es sich meist um ein Kunststoffprodukt auf Erdölbasis. Die Herstellung und spätere Entsorgung sind damit nicht automatisch umweltfreundlicher als bei Echtleder – dies hängt jedoch auch vom jeweiligen Produkt und Hersteller ab.

Reparatur: Und zuletzt vor allem ein Nachteil, wenn es um die Lieblingstasche geht. Denn PU-Leder-Taschen sind nicht wirklich reparierbar. Kratzer oder Abnutzungen lassen sich bei einer Echtledertasche oft auffrischen oder ausbessern. Ist jedoch bei einer PU-Ledertasche die Beschichtung an einer Ecke beschädigt, bleibt meist nur der Austausch mit einer neuen Tasche.

Fazit – Für wen lohnt sich PU-Leder wirklich?

Veganes Leder ist eine echte tierfreie Alternative mit eigenen Stärken. Ob es die richtige Wahl für dich ist, hängt letztlich davon ab, worauf du am meisten Wert legst: Pflegeleichtigkeit im Alltag oder maximale Langlebigkeit über Jahrzehnte.

Wir bei kaJre setzen auf hochwertiges veganes PU-Leder für unsere Taschen – stilvoll, pflegeleicht und ohne Kompromisse beim Design.

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